arrow-downCreated with sketchtool. arrow-rightCreated with sketchtool. arrow-solid-downCreated with sketchtool. arrow-solid-leftCreated with sketchtool. arrow-solid-rightCreated with sketchtool. arrow-solid-topCreated with sketchtool. arrow-topCreated with sketchtool. cameraCreated with sketchtool. closeCreated with sketchtool. google-plusCreated with sketchtool. Page 1 search-altCreated with sketchtool. searchCreated with sketchtool. _ sound-offCreated with sketchtool. sound-onCreated with sketchtool. text-leftCreated with sketchtool. touch-deviceCreated with sketchtool.

Visionaries’
Club

Hotels, die langfristig erfolgreich sein wollen, brauchen kluge, nachhaltige Konzepte – und kluge Menschen, die sie entwickeln.

Hotels, die langfristig erfolgreich sein wollen, brauchen kluge, nachhaltige Konzepte – und kluge Menschen, die sie entwickeln.

Dirk Schuldes, Leiter des Bereichs Hospitality der Commerz Real, Wiesbaden

Die Trüffelsucher

»Im Moment konzentrieren wir uns im Hotelsegment darauf, die Trüffel unter der Erde zu finden: Trophy Assets, wertentwickelnde oder werterhaltende Immobilien in spannenden Lagen. Und dazu gehört natürlich New York! Mit dem 11 Howard konnten wir uns ein komplett renoviertes, mit 221 Zimmern ausgestattetes Hotel an der Howard Street im New Yorker Szeneviertel SoHo sichern. Insgesamt umfasst die 1905 errichtete und 2015 komplett renovierte Immobilie rund 10.700 Quadratmeter Bruttogrundfläche. Was sie für uns so reizvoll macht, ist aber auch ihr Umfeld. Im Erdgeschoss bietet einer der führenden Restaurantbetreiber der Stadt eine aufregende Küche, die auch externe Gäste anlockt. Das Gesamtkonzept ist stimmig. Es verbindet die Immobilie mit der Stadt, sorgt für eine lebendige, inspirierende Atmosphäre – und bietet trotzdem einen willkommenen Rückzugsraum zur vibrierenden Hektik der Metropole New York.«

Dirk Schuldes, seit über 25 Jahren in der Hotelimmobilienbranche tätig, ist eine Koryphäe in Sachen Finanzierung und Investment. Derzeit leitet er für Commerz Real den Aufbau eines Portfolios quer durch alle Sternekategorien.

Anis Khoury,
General Manager des 11 Howard, New York

Im Stadtteil verwurzelt

»Wir sind stolz, ein Teil von SoHo zu sein. Die Energie dieses besonderen Viertels überträgt sich auf jedes einzelne unserer Teammitglieder und macht das 11 Howard für uns zur Leidenschaft. Viele Einrichtungsgegenstände, aber natürlich auch Angebote wie E-Skateboards, die kostenfrei ausgeliehen werden können, um SoHo zu erkunden, sind in Nachbarschaftskooperationen entstanden – aus meiner Sicht ein Muss in der Instagram-Welt, in der wir heute leben. Sie sind der Schlüssel, um relevant zu bleiben. Das auffälligste Beispiel für die feste Verwurzelung in unserem Stadtteil ist das riesige Mural, das unsere Fassade ziert. Eine Gemeinschaftsarbeit von Jeff Koons, dem lokalen Street-Art-Kollektiv Overall Murals und der Non-Profit-Organisation Groundswell. Es thematisiert die einzigartige und florierende Kultur SoHos in Vergangenheit und Gegenwart. Menschen, Musik, Essen, Mode und auch die Industrien und Fabriken, die hier früher mal gewesen sind. Jedes Mal, wenn du drauf schaust, entdeckst du ein neues Detail.«

Anis Khoury hat als General Manager bereits die Konzeptphase und Renovierung des 11 Howard mitbetreut. Mit Erfolg: Das renommierte Condé Nast Traveller Magazin hat sein 11 Howard zu einem der besten neuen Hotels Nordamerikas 2016 gekürt.

Design, das überdauert

Wer sich bei der Hotelausstattung vor allem mit der Fleckentoleranz von Teppichen, Gardinen und Polstermöbeln beschäftigt, darf sich am Ende zwar über eine besonders unverwüstliche Einrichtung freuen. Das Hotel selbst könnte allerdings schon nach wenigen Jahren in die Jahre gekommen sein. Die eigentlichen Fragestellungen gehen natürlich tiefer: Wie muss ein Hotel aussehen, damit es nicht nur zeitgemäß, sondern gleichzeitig zeitlos ist? Was sind die aktuellen Trends der Branche, heute und morgen? Handelt es sich um einen kurzen Hype oder werden sie die Branche grundlegend verändern? Braucht der Gast der Zukunft vielleicht keinen Schreibtisch mehr im Zimmer, weil er lieber mit seinem Laptop in der Lobby sitzt? Oder wird die Sehnsucht nach ruhigen Rückzugsräumen wieder größer? Zwischen unzähligen Möglichkeiten heißt es dann, die eine richtige Antwort zu finden: für genau diese Immobilie mit genau diesen Betreibern an genau diesem Ort.

Die Antwort im 11 Howard etwa lautet: Skandinavischer Minimalismus trifft auf New Yorker Kunstszene. Naturmaterialien wie Eichenholz, Bambus, Wolle und Marmor bilden mit sorgfältig kuratierten – oder sogar eigens angefertigten – Werken zeitgenössischer Künstler die perfekte Kulisse für Menschen im Hotel. Stimmungsvolle Zimmer und Suiten bieten den willkommenen Kontrast zur lebendigen Lobby, dem vibrierenden Restaurant und einer Bar, die auch im Morgengrauen noch Cocktails serviert. Und damit trifft das 11 Howard genau den Tonfall, den moderne Nomaden bevorzugen.

Eva-Miriam Gerstner,
Hospitality Consultant, Berlin

Tendenz zur Menschlichkeit

»Ich beobachte schon seit einiger Zeit, dass Konzepte wiederbelebt werden, die bei uns ein Wie-bei-Mama-Gefühl hervorrufen – beim Essen, der Ausstattung und auch beim Service. Warum? Menschen brauchen Menschen, das kann nicht ersetzt werden. Beim Service geht es doch eigentlich darum, es dem Gast so leicht wie möglich zu machen. Und das bedeutet auf der einen Seite ein übersichtliches Online-Angebot, über das ich reservieren, ein- und auschecken und bezahlen kann. Auf der anderen Seite kann ich meine Fragen und Wünsche aber rund um die Uhr an gut ausgebildetes und herzliches Personal richten. Mit vollautomatisiertem Service zieht dagegen die Kälte ein. Ein spannender Trend zwischen Digitalisierung und Menschlichkeit sind auch eigene soziale Netzwerke, mit denen manche Hotelmarken experimentieren. Darüber können sich etwa Alleinreisende für ein Tennismatch oder eine Runde Karten an der Hotelbar verabreden. Das alles zeigt: Je digitalisierter die Welt ist, desto enger rücken wir wieder zusammen. Eigentlich schön, oder?«

Eva-Miriam Gerstner, bis vor einigen Jahren erfolgreiche Hotelchefin des legendären Q in Berlin, berät hochrangige Kunden im Hotel- und Gastronomiebereich bei der Konzeptentwicklung und Umsetzung ihrer Visionen.

  1. Einstieg
  2. Zukunftsfähige
    Konzepte
  3. Lokale
    Relevanz
  4. Nachhaltiges
    Design
  5. Menschlicher
    Service
• • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • • •
Visionaries’ Club / 19.06.2017
In Belfast und Bergamo bereiten sich zwei Shoppingzentren auf ihr Übermorgen vor.

Neue Marktplätze

Drei Perspektiven auf die Megacity Lagos im Wachstum.

Eine Stadt auf der Überholspur