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Die Substanz
des
Neuen

Dr. Andreas Muschter, Vorstandsvorsitzender der Commerz Real, zieht Bilanz. Ein Gespräch über Beständigkeit, Fokus, Zukunft und den Weg der Commerz Real zum ersten digitalen Assetmanager. Florian Stadlbauer, Chef des hauseigenen Digitalwerks, bringt mit seinem Team die Digitalisierung voran.

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Herr Muschter, was zeichnet die Substanz von hausInvest aus?
Im aktuellen Markt sieht man, dass hausInvest der Fonds mit den höchsten Nettomittelzuflüssen ist. Dass wir ein Produkt haben, das sicherlich auch das größte Vertrauen genießt, das haben wir uns in den vergangenen 45 Jahren erarbeitet – durch eine immer positive Rendite, aber auch durch ein wirklich klasse, weltweit diversifiziertes Portfolio, eine hohe Vermietungsquote, eine tolle Mannschaft. Um in jedem Zyklus erfolgreich zu sein, brauchen Sie eben auch einen Fonds, den jeder haben möchte.
Ihre Bilanz des vergangenen Geschäftsjahres?

»Auf der Vermietungsseite haben wir unsere Quote erheblich steigern können. Wir sind jetzt bei über 93 Prozent und damit fast am Optimum.«

Dr. Andreas Muschter, Vorstandsvorsitzender der Commerz Real
Was ist das Erfolgsrezept Ihres Teams?

Fleißig sein, schneller sein als andere, dicht am Mieter sein, den Markt verstehen, aber natürlich vor allen Dingen auch tolle Flächen haben. Wenn Sie die schönste Fläche im Markt haben, dann haben Sie natürlich auch die größte Möglichkeit, sie zu vermieten. Und das ist natürlich unser Ziel: Erfolgsimmobilien zu haben, in die potenzielle Mieter unbedingt einziehen wollen – und dann mit einem tollen Team rechtzeitig »den Sack« zuzumachen.

Der neue Fokus von hausInvest liegt auf Deutschland und Nordamerika. Warum?
Wenn Sie über Standorte der Zukunft nachdenken, welche Länder haben Sie im Blick?

Unsere Analysten untersuchen natürlich weltweit das Wachstum und die Entwicklung von Metropolen und Ländern. Und wir erkennen, dass gerade in Asien natürlich sehr, sehr viel Wachstum entsteht, aber auch in Südamerika und in Afrika. Das sind teilweise Märkte, die im Moment für uns noch nicht so risikolos sind, dass wir dort schon investieren könnten. Sei es aufgrund politischer Systeme, aber auch währungsbedingt. Als ein Europrodukt sind wir darauf angewiesen, dass die Währung relativ stabil ist, damit wir sie günstig absichern können. Trotzdem bin ich mir sicher, dass wir im Jahr 2030 in afrikanischen, asiatischen und lateinamerikanischen Metropolen investiert sein werden. Wir müssen den Fortschritten und dem Wandel der Zeit Rechnung tragen.

Wird Diversifikation auch in den kommenden Jahren die Rolle spielen, die ihr heute zukommt?

Auf jeden Fall. Bei unseren letzten Erwerben haben wir immer sehr bewusst auf einen Mix gesetzt: die Kombination aus Büro, Hotel und Wohnen. Diese Diversifikation hilft uns zum einen, Risiken zu reduzieren, weil wir nicht auf eine einzelne Assetklasse festgelegt sind. Zum anderen können wir durch unterschiedliche Zeiträume von Vermietungen punkten. Im Segment Wohnen sind wir ebenso langfristig unterwegs wie im Bereich Hotel. Im Bürobereich arbeiten wir mit den normalen Laufzeiten von 10-Jahres-Verträgen. Das ist eine hervorragende Mischung.

37

Prozent des weltweiten Städtewachstums kommen aus China, Indien und Nigeria
Die modernen Nomaden des digitalen Zeitalters wohnen und arbeiten flexibel, wechseln Standorte, teilen sich Büros, verbinden Arbeit und Freizeit an einem Ort. Eröffnet das neue Räume für den Fonds?

»Was uns an Hotelinvestments gut gefällt, ist die langfristige, gute Planbarkeit der Ertragsströme.«

Dr. Andreas Muschter, Vorstandsvorsitzender der Commerz Real
Zu Ihren Mietern zählen auch Hotels, die sich ebenfalls mit Trends und Konkurrenz wie Airbnb auseinandersetzen müssen. Wie reagieren Sie auf diese Herausforderungen?

Aus meiner Sicht ist Airbnb eher ein Angebot für Freizeitreisende als für beruflich Reisende. Wir investieren ganz überwiegend in Hotels, die berufliche Auslastungen haben. Insoweit beobachten wir diesen Trend natürlich, aber sind jetzt nicht unmittelbar betroffen. Es kommt, glaube ich, aber prinzipiell darauf an, das Business­wohnen persönlicher, menschlicher zu machen, gerade für Reisende, die in fremden Städten sind, die gerne Anschluss suchen – da wird es Konzepte geben. Und das ist genau das Tolle an unseren Boutique-Hotels: Wenn Sie im 11 Howard – unserem Hotel in New York – sind, dann fühlen Sie sich eigentlich eher zu Gast bei Freunden, und nicht wie in einem steifen Businesshotel. Wir setzen auf Hotels mit Charakter.

Highlight-Immobilien
im Deutschland-Portfolio

Eurotheum, Frankfurt

Flexibles Nutzungskonzept
Gesamtfläche: 22.920 m²
Nutzungsart: Büro/Hotel
Verkehrswert: 134,0 Mio. €
Im Bestand seit: 1996

One Forty West, Frankfurt

Symbiose aus Hotel und Wohnen
Gesamtfläche: 40.164 m²
Nutzungsart: Hotel/Wohnen
Verkehrswert: 321,5 Mio. €
Fertigstellung: 2019

HighLight Towers, München

Zweithöchstes Gebäude Münchens
Gesamtfläche: 78.284 m²
Nutzungsart: Büro
Verkehrswert: 504,7 Mio. €
Im Bestand seit: 2017

Neue Direktion, Köln

Top-Lage am Rheinufer
Gesamtfläche: 22.958 m²
Nutzungsart: Büro
Verkehrswert: 124,1 Mio. €
Im Bestand seit: 2016

Hotel de Rome, Berlin

5-Sterne-Mieter
Gesamtfläche: 14.385 m²
Nutzungsart: Hotel
Verkehrswert: 78,0 Mio. €
Im Bestand seit: 2007

Spielt Charakter auch bei Shoppingcentern eine Rolle?

Dominanz ist bei Shoppingcentern das wichtigste Kriterium, jedenfalls wenn Sie die risikoärmste Shopping-Klasse haben wollen. Wenn Sie ein Center haben, das einzigartig in der Region ist, wo jeder hinmöchte, das einen einzigartigen Mietermix hat, dann können Sie davon ausgehen, dass diese Center auch die nächsten Jahre funktionieren und dem Internet-Handel trotzen werden. Wenn Sie ein großes Center haben, wo die Kundschaft dann viele Geschäfte gleichzeitig besuchen kann und sozusagen den ganzen Einkauf an einem Tag erlebt, vielleicht dann auch noch isst, ins Kino geht – ich glaube, das sind die Konzepte, die die nächsten Jahre, Jahrzehnte auch noch funktionieren werden und darauf fokussieren wir uns.

Im Fokus Ihrer Arbeit steht aber auch die Digitalisierung des hausInvest. Wie ist der Status quo?

Digitalisierung denken wir vom Kunden her. Wir haben uns auf eine lange Reise gemacht und sind gut unterwegs. Kunden sollen das Gefühl haben, dass wir immer digitaler und vor allen Dingen besser werden. Wir wollen nicht alles gleichzeitig machen und auch nicht auf jeden Trend aufspringen. Am Ende wird sich nicht alles durchsetzen, aber vieles, deshalb ist es wichtig, auch in Ruhe zu sondieren: Was machen andere? Was macht der Markt? Und dann auch wirklich dort gezielt zu investieren, wo wir für unsere Anleger, für hausInvest einen Vorteil erzielen können. Genau daran arbeitet derzeit unser Digitalwerk.

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Milliarden Euro wurden durch 650.000 Anleger angespart

Das
Digitalwerk

In einem hellen Büro mitten am Standort der Commerz Real in Wiesbaden wächst seit September 2016 Neues: Von hier aus werden die Digitalisierungsaktivitäten gesteuert, gebündelt und auf einen gemeinsamen Weg gebracht. Das kreative und produktive Hirn des Werks ist ein junges, interdisziplinäres Team, das die Regeln der neuen Arbeitswelten zwischen Digitalisierung und Unternehmenskultur versteht und lebt. Geleitet wird es von Florian Stadlbauer.

Herr Stadlbauer, wie machen Sie und Ihr Team hausInvest zum ersten digitalen Assetmanager?
  1. Einstieg
  2. Substanz
  3. Deutschland
    im Portfolio
  4. Arbeitswelten
  5. Hotels
  6. Shopping
  7. Digitalisierung
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Die Substanz des Neuen / 19.06.2017
Wachsen in Zeiten des Wandels.

Editorial